‘Brille aufgesetzt und nicht mehr abgenommen.’

Schon in der 4. Klasse erhielt Willem op ’t Hof (13 Jahre) eine Legasthenie-Bescheinigung. In der Grundschule war er der einzige in seiner Klasse. „Ich musste ständig mein Bestes geben und entwickelte eine furchtbare Abscheu vor dem Lesen“, erzählt Willem. Außerdem hatte er oft Kopfschmerzen. Bis vor drei Monaten dachte er “Wie kann ich die Schule so schnell wie möglich verlassen?” Jetzt überlegt er, ob er auf die MAS (Mittlere landwirtschaftliche Schule) geht. Wie sich das eigene Leben ändern kann!

In der 8. Klasse wurde es jedoch noch schlimmer. Wenn die anderen Kinder ihre Aufgaben fertig hatten und gemütlich einen Film anschauen oder Computerspiele spielen durften, musste Willem lesen. Immer noch mehr lesen. Raus aus der Klasse, rein in einen anderen Raum mit einem Förderunterrichtslehrer. Willem: „Ich hatte mittlerweile wirklich eine Abscheu davor. Und da ich eh schon weiß, dass ich in den Gartenbaubetrieb meines Vaters einsteigen möchte, wollte ich die Schule so schnell wie möglich verlassen und endlich arbeiten.“ Doch seit der Xlens-Brille hat sich dieses Gefühl verändert. Er ist nun in der Förderklasse des berufsorientierten Basislernwegs der Hauptschule und macht wirklich große Fortschritte.

“Ich musste ständig mein Bestes geben und entwickelte eine furchtbare Abscheu vor dem Lesen“, erzählt Willem.

Entspannter und motivierter
Was bewirkt die Brille? Mutter Angelique: „Dass er sie nicht mehr abnehmen möchte! Ja, nur im Sportunterricht oder wenn es auf dem Fahrrad sehr neblig ist. Seine Konzentration wurde besser und er liest sehr viel besser. Es geht schneller und weniger ‘erratend’, wie ich das nenne. Die Erledigung der Hausaufgaben klappt auch besser und er ist sogar als Person aufgeblüht. Er ist entspannter und motivierter.“ Willem: „Und ich habe keine Kopfschmerzen mehr. Ich fühle mich einfach viel wohler. Wenn diese Verbesserung so weitergeht, möchte ich vielleicht doch auf die MAS. Ein paar mehr Zeugnisse sind vielleicht gut. Man weiß nie, wie es weitergeht.’

In der Familie
‘Die Brille ist wirklich ganz außergewöhnlich“, fügt Angelique hinzu. „Ich hatte mir diesen Effekt zwar erhofft, aber nicht erwartet. Legasthenie liegt bei uns echt in der Familie, also wer weiß, vielleicht hilft es Willems kleinen Geschwistern auch. Ich habe nicht immer Zeit, ihm bei den Hausaufgaben zu helfen und in einer großen Klasse können sie einem Legastheniker nicht immer die zusätzliche Aufmerksamkeit schenken, die er benötigt. Selbst auf unserer Schule nicht, die auf Legasthenie spezialisiert ist. Dann ist ein zusätzliches Hilfsmittel wie diese Brille wirklich mehr als willkommen.’


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