Positive Auswirkung auf Lese-Rechtschreib-Schwäche

Philipp Tellers ist 12 Jahre alt und kommt aus Heinsberg. Dort besucht er zurzeit die 7. Klasse der Städtischen Gesamtschule. Lesen zählte nie zu seinen Stärken. Weitere Begleiterscheinungen waren ein schlechtes Schriftbild, Schwierigkeiten, eine neue Zeile beim Lesen zu finden und allgemeine Konzentrationsprobleme. „Bei Abschreibtexten ist Philipp oft in der Zeile verrutscht, sodass seine Texte keinen Zusammenhang mehr hatten. Das ist ihm jedoch nicht aufgefallen“, erzählt seine Mutter Angela Tellers.

In einem Lerntherapeutischen Institut wurde bei Philipp eine leichte Form der Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) diagnostiziert. Alle ergriffenen Maßnahmen haben jedoch zu keiner Verbesserung der Situation geführt. „Wir waren ein Stück weit verzweifelt. Hausaufgaben wurden für meinen Sohn und mich jeden Tag zur Belastungsprobe“, berichtet Angela Tellers. Sie arbeitet als Augenoptikerin bei Augenoptik Jaegers in Heinsberg. Als das Fachgeschäft Partner von Xlens wurde, hat sie die Chance ergriffen und ihren Sohn Philipp von einem Xlens-Spezialisten untersuchen lassen.

Deutliche Verbesserung festgestellt

Nach der etwa einstündigen Untersuchung hat sich herausgestellt, dass Philipp mit den blauen Filtern der Xlens-Brille besser lesen kann. „Mir war bewusst, dass es vorab keine Garantie dafür gibt, dass ihm die Farbfilter helfen. Doch ich wollte einfach jede Möglichkeit wahrnehmen, die sich uns bot“, erklärt Angela Tellers. Für Philipp wurden die Gläser zusätzlich mit Sehstärke geliefert. Er trägt die Brille nun fast ein Jahr sehr regelmäßig. Philipp: „An drei Tagen in der Woche habe ich lange Schule, das sind dann also etwa sieben bis acht Stunden pro Tag.“

Im Vorfeld hatte Angela Tellers die Lehrer über die neue Brille informiert. Philipps Mitschüler haben anfangs sehr negativ reagiert und gesagt, er wolle ja nur „cool“ sein. „Dennoch hat er sich davon nicht unterkriegen lassen und er trägt die Brille immer freiwillig und ohne Diskussionen, weil er selbst gemerkt hat, wie sehr sie ihm hilft. Auch die Lehrer haben eine deutliche Verbesserung seines Lesevermögens und des Schriftbildes festgestellt. Außerdem fällt es ihm jetzt leichter, sich zu konzentrieren“, berichtet Philipps Mutter.

„Herzensangelegenheit, anderen zu helfen“

Für sein Hobby – Fußball spielen – benötigt Philipp die Brille nicht. „Dann ist es auch mal schön, wenn ich sie nicht aufziehen muss“, lacht er. Das gleiche Gestell besitzt er übrigens auch ohne farbige Gläser nur mit Sehstärke, um die Brille wechseln zu können, wenn er nicht auf die Farbfilter angewiesen ist. Beispielsweise am Wochenende oder in den Ferien.

Seine Mutter ist sehr zufrieden mit der Farbfilter-Brille und möchte auch anderen Kindern mit Leseproblemen helfen. Angela Tellers: „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, Philipps Erfolgsgeschichte nach Außen zu tragen, da Xlens so vielen anderen Kindern auch helfen könnte. Bei einer Mitschülerin wurde beispielsweise eine schwere Form der LRS festgestellt. Mit den Farbfiltern ergibt sich eine Verbesserung von 43 Prozent. Das ist enorm.“ Auf diese Weise kämpft sie immer weiter und hofft auf Unterstützung seitens der Schule.


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