‘Sie wurde für eine höhere Schulform eingestuft. ‘

Eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, das gefiel mir. Ich erinnere mich noch gut daran. Ich war fünfzehn und interessierte mich sehr für Pflege und Sport. Ich besuchte die Hauptschule. Mein Lehrer blickte mich mit großen, überraschten Augen an. Du, Physiotherapeutin? Mit seiner Reaktion gab er mir deutlich zu verstehen, dass mir dies ganz sicher nicht gelingen würde. Für mich jedoch ein Grund, es erst recht zu versuchen!

Marja Groot (36) ‘Hätte ich diese Brille doch nur in meiner Jugend schon gehabt.’

Unverständnis
Es wurde zwar nicht Physiotherapie (zu viel Anatomie und dicke Lateinbücher!), aber Krankenpflege. Die vielen Rückschläge und Schikanen in meiner Jugend haben mich stark gemacht, stelle ich fest. Mich durchsetzen, zeigen, was ich wert bin, ja, das wollte ich. Zu jener Zeit war Legasthenie noch ziemlich unbekannt. Ich wurde für dumm gehalten. Die Lehrer verstanden nicht, warum mir das Lesen so schwer fiel. Meine Abschlussarbeit meiner Ausbildung zur Arbeits- und Therapiebetreuerin (die ich absolvierte, bevor ich Krankenpflege lernte) schrieb ich über Legasthenie. Ich erfuhr viel über die Funktion des Gehirns und das Zusammenspiel zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte. Dieses Wissen verschaffte mir Verständnis, doch das Lesen blieb ein Kampf.

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Entdeckung
Mein Mann ist auch Legastheniker. Als wir dann bei unserer Tochter Sjors (fast 8) sahen, dass ihr das Lesen schwer fällt, schlugen wir schnell Alarm. In der Schule gibt es eine großartige Betreuung. Das ist schön zu sehen, da ich weiß, wie wichtig das ist. Doch auch außerhalb der Schule war ich auf der Suche nach Möglichkeiten, um ihr zu helfen. Bei unserem kleinen Neffen sahen wir eine Xlens-Brille. Die setzte Sjors zum Spaß kurz auf. Sofort sagte sie, dass die Buchstaben nicht mehr tanzen würden und dass ihr das Lesen bedeutend leichter fiel. Was für eine Entdeckung! Sie wurde für eine höhere Schulform eingestuft. Das machte mich nachdenklich. Vielleicht war diese Brille auch etwas für mich!?

‘Zu jener Zeit war Legasthenie noch ziemlich unbekannt. Ich wurde für dumm gehalten.’

Lesen und behalten fallen mir leichter
Seit 2013 gebe ich in meiner eigenen Praxis Babymassage-Kurse und 2014 habe ich mit der Ausbildung zum Kindercoach begonnen. Dafür muss ich sehr viel Theorie lesen! Als Sjors die Brille zwei Wochen hatte, bin ich auch zu einem Spezialisten von Xlens gegangen. Schon beim Test merkte ich, dass die Buchstaben deutlicher wurden und das Bild ruhiger. Ich habe sie eigentlich den ganzen Tag auf. Sogar wenn ich Kartoffeln schäle oder mit den Kindern ein Butterbrot esse. Und ich lese viel mehr: sowohl für meine Ausbildung als auch aus Freude. Die Brille ist einfach ein Geschenk! Das Lesen selbst klappt sehr viel besser und vielleicht noch wichtiger: Ich merke mir gleich, was ich lese. Vorher musste ich einen Text mindestens drei Mal lesen, um komplett zu verstehen, was dort steht. Jetzt klappt das beim ersten Mal. Hätte ich diese Brille doch nur in meiner Jugend schon gehabt…


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