‘Ich sah plötzlich eine weiße Linie zwischen den Zeilen!’

Lars Verheyen (14 Jahre) sagt schon in der 3. Klasse, dass er Buchstaben tanzen sieht.
Er wurstelt sich durch die Grundschule und liest sich mit großer Mühe durch sämtliche Leseniveaus; um in der 7. Klasse verfrüht den Basislernweg der Hauptschule einzuschlagen. Mutter Monique: ‘Lars war ein anstrengendes Kind und hatte es immer schwieriger mit sich selbst. In der 7. Klasse macht er schließlich einen Intelligenztest, dessen Ergebnis weit unter dem Durchschnitt liegt. Doch das bildete nicht ab, wie wir ihn kannten. Wir fühlten uns unverstanden und frustriert.’

‘Es zeigte sich, dass ich mit den Farbfiltern 98 % besser lesen konnte als ohne. Es sprach also nichts mehr dagegen, die Brille zu nehmen.’

Auf der Hauptschule blüht Lars auf. Obwohl der Wechsel von einer Dorfschule in eine Stadt groß ist, gewinnt er sein Selbstvertrauen zurück. Monique: „Er kann dort viel Sport treiben und hat wieder Raum, um einfach nur zu ‘sein’. Doch die Lese- und Lernprobleme sind immer noch da.“ Sein Mentor schlägt vor, einen Legasthenietest zu machen. Dieser weist in der Tat eine schwere Form der Legasthenie auf. Monique: „Mittlerweile hatten wir schon zahlreiche andere Dinge unternommen: eine Augenuntersuchung im AMC, Augentraining bei einem Chiropraktiker und Cogmed Training. Letzteres dient dazu, das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Es hatte zwar alles einen passablen Effekt, aber nichts half wirklich. Wir waren mittlerweile ziemlich durchgedreht von allem, das wir versuchten. Währenddessen sah ich, welches Potenzial in Lars steckt. Als ein Nachbarschaftsfest veranstaltet wurde, organisierte er kräftig mit. Mit seinen zehn Jahren rief er selbst bei der Gemeinde an, um nach einem Zuschuss für das Nachbarschaftsfest zu fragen! Als er eine Verletzung hatte, durfte er sogar mal eine Sportstunde der Lehrkraft übernehmen. Dafür wurde er sehr gelobt. Doch das Lesen und Lernen blieb frustrierend.’

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Reize
‘Im Sommer 2013 sah meine Oma eine Fernsehsendung über die Xlens“, berichtet Lars. „Wir haben sofort einen Test bei einem Optiker in der Nähe gemacht. Ich war baff. Bei dem Test sah ich auf einmal eine weiße Linie zwischen den Zeilen, und die Buchstaben standen still! Es zeigte sich, dass ich mit den Farbfiltern 98 % besser lesen konnte als ohne. Es sprach also nichts mehr dagegen, die Brille zu nehmen.“ Monique: „Dank der Brille stehen nicht nur die Buchstaben still, sondern bewegen sich auch die Blätter an den Bäumen nicht mehr. Lars muss in all den Jahren enorm viele Reize wahrgenommen haben. Kein Wunder, dass man da sehr lebhaft wird.’

Große Schritte vorwärts
Monique fügt hinzu: „Auch seine Handschrift verbesserte sich sofort.“ Die war zuvor sehr unordentlich. Große und kleine Buchstaben tanzten auf dem Papier. Vermutlich so, wie er den Text ohne Brille auf dem Papier sah. Er ist mittlerweile auf dem Lernweg der Hauptschule, der auf eine Ausbildung auf den mittleren Dienst vorbereitet. Ein Schritt, über den er sich sehr freut, da er dadurch mehr Möglichkeiten hat, seine Vorhaben zu verwirklichen.

‘Es hatte zwar alles einen passablen Effekt, aber nichts half wirklich.’

Und was ich am wichtigsten finde: Ich erlebe wieder einen glücklichen Jungen, mit dem ich kommunizieren kann.“ Lars: „Ich möchte Sportlehrer werden, oder Physiotherapeut. Ja, darauf habe ich jetzt wieder Lust. Ich hoffe, dass jeder Legastheniker Xlens mal ausprobiert. Wer weiß, vielleicht hilft sie ihm auch.“

Monique: ‘Es ist gut, Lars wieder froh zu sehen’

 


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